16.10.2018

Riso e zucca - Reis mit Kürbis


Da bin ich wieder! Das Leben zischt so schnell dahin, dass ich es nicht schaffe hinterher zu kochen und es gibt mehr belegte Brötchen als sonst oder Pasta mit Olivenöl und Parmesankäse und Fischstäbchen mit Salat. Was für ein Glück, dass unser kleiner Mitbewohner die Mensa seiner Grundschule liebt und sie dort anscheinend die köstlichsten Ravioli der Welt servieren, dass er und seine Schulkameraden gleich drei Portionen davon in sich hineinschaufeln. Bei Mama und Papa gibt daher dann guten Gewissens wieder nur Reis, für ihn immer mit Olivenöl und Parmesankäse, für uns wird es trotz allem um eine Spur interessanter, seitdem ich entdeckt habe, wie praktisch es ist einfach nur einen halbierten Honeynut-Kürbis (mit der Schale nach oben, die Kerne sind entfernt worden) in den Ofen zu schieben, auf einem Backblech auf Backpapier, bei 180° für 20-30 Minuten. Dann ist der Kürbis schon weich genug, dass ich das Fruchtfleisch leicht entfernen kann. Dieses mixe ich im Mixer mit der geschälten Zwiebel zusammen, die ich im Reis habe mitkochen lassen (man kann die Zwiebel aber auch gut in der Kürbismulde unterbringen, wo die Kerne waren und mit dem Kürbis weichbacken), diese Creme schmecke ich mit etwas Salz ab und tue noch etwas Olivenöl hinzu. Die Sauce wird mit dem weichgekochten Reis (keinen Basmati verwenden und nicht zu weichkochen) vermischt und geriebener Parmesankäse kommt hinzu, gleich untergemischt oder nur drüber je nachdem. In Italien gibt es verschiedene solche Zubereitungen „Riso e …. „ (Reis und … je nachdem)… der kleine, hässliche Bruder des Risottos sozusagen… schmeckt aber trotzdem hervorragend, weil der Kürbis auch mal richtig nach Kürbis schmeckt und nicht nach Brühe. Einfach mal ausprobieren. Vielleicht auch gar nicht so schlecht für kleine Kinder...mmhhh.....leider außer meinem....