08.07.2010

PEPERONI ALLA CALABRESE (Paprikagemüse auf kalabrische Art)


18.Woche Il contorno
Meistens kommt alles was mit der Mischung Paprika, Peperoncino (Chili) , Pecorinokäse, Oregano und Brotbröseln zubereitet wird aus dem unteren Stiefelteil, den Regionen Kalabrien und Molise. Und das machen sie sehr gut da unten. Dieses Paprikagemüse schmeckt warm, lauwam und bei Zimmertemperatur (zur Zeit heißt das wieder lauwarm).
Zeit: 15 Minuten Vorbereitung + 30 Minuten Kochen
Füer 4 Personen (als Beilage)

Zutaten:
  • 600gr. grüne Paprika (eine war auch ein bisschen gelb bei mir)
  • 2 große Fleischtomaten
  • 3 Elf. Olivenöl (Extravergine) zum Braten
  • 1 Elf. geriebener Pecorinokäse
  • 2 Elf. Salzkapern
  • 1 Zwiebel
  • 1 Tlf. Oregano
  • 1 Elf. Brotbrösel
  • Salz
  • Pfeffer
Die Fleischtomaten in einem Topf mit Wasser zum kurzen Aufkochen aufsetzen, damit man sie dann leicht schälen kann. Die Paprika halbieren, putzen, waschen und in Streifen zwischen 0,5 – 1cm schneiden. Die Zwiebel in feine Scheiben schneiden und mit den Paprikastreifen in einer Pfanne im Öl auf mittlerer Flamme braten. Die Haut der Fleischtomaten müsste in der Zwischenzeit schon ein bisschen geplatzt sein, so dass man sie leicht enthäuten kann. Die enthäuteten Fleischtomaten in Stücke schneiden und in einem Sieb abtropfen lassen. Die Salzkapern in eine Tasse mit Wasser geben um sie vom Salz zu befreien. Die Fleischtomate unter die Peperoni mischen, salzen, pfeffern und bedeckt auf niedriger Flamme 15 Minuten dünsten lassen. Brotbrösel, die abgesiebten Kapern, den Käse und den Oregano vermischen und am Schluss dem Paprikagemüse unterrühren.

Kommentare:

  1. schon wieder etwas, das zum nachkochen verlockt.

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  2. Ha,you made my Friday dinner! Danke dir, Jutta Lorbeerkrone. Eben, beim Abendessen habe ich den Signore gelöchert, was er denn morgen gerne hätte. Es wird 37° haben. Nur ganz wenig. Am liebsten Gemüse! Da lese ich dieses Rezept, wie für uns gemacht! Das gibt es morgen, ich kaufe Paprika! Schnell, bevor die große Zucchinischwemme über mich hereinbricht!

    Schönen Abend dir, Brigitte

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  3. So ähnlich hat das am Wochenende der in Italien aufgewachsene (aber deutsche) Mann einer Freundin zubereitet. Köstlichst!

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  4. Ich mag gruene Paprika sehr gerne, die Version mit Kapern und Broesel ist mir neu und wird bald ausprobiert.

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  5. Paprika ist für mich das Sommergemüse schlechthin. Für den Duft gebratener Paprika könnte ich sterben. Dieses Rezept kannte ich nicht, wurde aber gleich notiert :-)
    Buon finesettimana
    a.

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  6. @lamiacucina: ...habe dabei Lust auf Mozzarella bekommen.
    @Brigitte: 37° bei Euch...Signora mia, le stagioni non esistono prorprio più!
    @Evi: Ist er auch in Rom aufgewachsen?
    @Kitchenroach: Gibt es eigentlich viele Italiener bei dir in Alaska?

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  7. Jutta meine Frage hat nichts oder sehr wenig mit deinem Gericht zu tun, aber mit friggitelli (kleine grüne Peperoni): Wenn ich sie in der Pfanne mit Olivenöl langsam brate, lasse ich sie ganz und kann die Kerne ohne Probleme mitessen. Zuletzt habe ich sie im Dampfgarer zubereitet um dann das Olivenöl "crudo" darüber zu geben und die wenigen Kerne die ich nicht vor dem Garen entfernt hatte, haben die einzelnen Schoten teuflisch scharf werden lassen. Hast du eine Erklärung dafür?

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  8. @Alex: Diese Peperoni waren auch fuer mich Neuland. Diese italienische Kueche ist wirklich immer voller Ueberraschungen auch nach Jahrzehnten.
    @Ulimengo:Ciao! Nein...ich nicht aber Wikipedia schon ein bisschen. Hier die moegliche, "chemische" Antwort http://de.wikipedia.org/wiki/Capsaicin.

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  9. Brava Jutta e grazie mille! Capsaicinoide lösen sich in Alkohol und Fett, aber nicht in Wasser. Das ist also der Grund...

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  10. Mal wieder so´n Rezept, was von der Quali der Zutaten lebt. Einfach und richtig gut - wenn man das gute Zeug hat!

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  11. Ich dachte mal wieder, dass man all diese Zutaten ohne grosse Schwierigkeiten auch im Norden findet ..

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  12. Also, ich habe dies Rezept gekocht und wir fanden das Resultat beide ganz fantastisch! Das wird aufgenommen in unsere Rezeptsammlung und mit Sicherheit immer wieder gekocht. Und richtig, diese Zutaten findet man ja auch hier. Wobei ich keinen Pecorino hatte und mit Parmesan abwandeln musste.

    War super!

    LG, Brigitte

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  13. Freut mich, dass es dem Signore auch geschmeckt hat... und er es auch noch nicht kannte :-)

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