Vor kurzem hatte es bei dem Kleinen Kuriositätenladen eine Art Pamphlet +Rezept über die Zubereitung von den perfekten Bratkartoffeln gegeben. Etwa zur gleichen Zeit habe ich ein ähnliches Pamphlet – wie schwer es manchmal ist, die herkömmlichsten Gerichte eben richtig gut zuzubereiten - und Rezept über dieses napoletanische und allegemein sehr beliebte Auberginenrezept bei „Anice & Cannella“ gefunden. Ich hatte schon eine ganze Weile an dieses Gericht gedacht, seitdem ich die ersten Auberginen auf dem Markt gesichtet hatte, aber mir ging es wie den meisten: mir ist es nie so richtig gut gelungen, als dass ich die Zubereitung gerne weiterempfohlen hätte. Aber diese Beschreibung bei Anice&Cannella hat mich neugierig gemacht. Sie hat wiederum die Richtlinien von Cansado von Coquinaria befolgt. Es gibt also 2 Hauptregeln für die Melanzane a funghetto: 1.) Man darf die Auberginenstückchen NIEMALS mit einer Gabel wenden. 2.) Am Anfang müssen auf sie ganz hoher Flamme gebraten werden, sie können auch ein bisschen anbrennen, um dann auf mittlerer Flamme weiter zu schmoren. Unglaublich aber so wird es wirklich ein Genuss!
Ich kann leider keine genaue Erläuterung zu dem Rezeptnamen geben. Fungo heisst Pilz, funghetto kleiner Pilz und „a“ hier auf ‚die Art/wie‘ – denke ich mal. Und irgendwie passt es auch, denn die Auberginen werden so etwas fest außen und cremig drinnen ohne Matschbrei zu werden. Einfach eine schöne Beilage –auch zu Käse und es schmeckt warm, heiß und lauwarm.
Zeit: 30 Minuten
Zutaten:
- 1 kg Auberginen
- 2 Knoblauchzehen
- 2 EL Tomatenmark (man kann auch verzichten)
- Salz
- Olivenöl Extravergine
- 1 kleine Chilischote (man kann auch verzichten)
- Petersilie (oder Oregano oder Mentuccia oder Basilikum – aber man kann auch auf alles verzichten)
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