17.09.2010

INVOLTINI DI MANZO ALLA CARPACCIO ”BRUTTI MA BUONI” (“Hässlich aber gute” Röllchen aus Carpaccioartig geschnittenem Rindfleisch )

26.Woche Il secondo
Es ist nicht einfach diesen Rindfleischröllchen einen präzisen Namen zu geben, denn das Rezept ist mir von einer Freundin vor ein paar Tagen erzählt worden als wir uns über Sommerrezepte unterhielten und sie hat die Dingerchen nur als „brutti ma buoni“ (Hässlich aber gut) bezeichnet – ein Ausdruck den man in Italien auch sehr gerne für Kekse benutzt . Ich hatte mich schon beim Zuhören der Zubereitung sehr gefreut, denn einfacher geht es nicht und die Zutaten für die Füllung fand‘ ich einfach aufregend. Die Dingerchen sehen in der Tat nicht sehr niedlich aus, schmecken aber dafür ausgezeichnet. Auch als Vorspeise.
Für 4 Personen
Zeit: 20-30Minuten Vorbereitung + 30 Minuten Backen

Zutaten:
  • 150gr. Semmelbrösel
  • 2 mittelgroße, rote Tomaten
  • 2 EL Salzkapern
  • 2 EL Rosinen
  • 1 EL Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Handvoll frische Basilikumblätter
  • Olivenöl Extravergine
  • Mehrere Lorbeerblätter
  • 400gr. hauchdünne, mit der Maschine geschnittene Rindfleischscheiben (Carpaccio di manzo-Rindfleischcarpaccio)
  • 1 Glas Weißwein
Den Knoblauch schälen, die Basilikumblätter waschen, die Tomate waschen und kleinschneiden, die Salzkapern waschen um das Salz zu entfernen, die Rosinen in warmem Wasser aufweichen und das alles mit den Semmelbröseln, und den Pinienkernen und einem halben Glas Olivenöl in einem Blender mixen bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Mit der Hand, je nachdem welche Form das Fleisch hat, entweder kleine Kugeln oder kurze Stränge formen, diese auf eine Seite der Scheibe geben und aufrollen. Mit einem Zahnstocher durchstechen. In einer Backform die Röllchen nebeneinander legen und sie durch die Lorbeerblätter trennen. Mit Öl beträufeln und Aluminiumfolie bedecken und erst mal 20 Minuten bei 180° backen. Dann die Aluminiumfolie abnehmen, mit Wein übergießen, etwas salzen und 10 Minuten zu Ende backen.

Kommentare:

  1. wieder eine neuartige, interessante Füllung für involtini. Muss vermutlich gut gepackt werden, damit sie nicht zerbröselt.

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  2. CIAOOOO!!! Ja, und man darf sie auch nicht zu voll packen...

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  3. Ja, die Kekse in Italien, die sehen ja auch nicht immer super aus, außer auf Sizilien. Aber sie schmecken alle!

    Die Involtini sind ja, genau betrachtet, kleine Rouladen, und die stellen sich ja auch nicht gerade als Schönheiten dar.

    Stell ich mir als leckere Vorspeise vor. Allerdings, ich bin eine Salzige und würde das Salz dort lassen.

    Schönes WE, Brigitte

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  4. Hört sich interessant an.
    Muß es ein bestimmtes Stück vom Rind sein? Sonst wäre nämlich Roastbeef meine erst Wahl ...

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  5. Häßliche Dinge müssen in einer deckenden Sauce versteckt werden! ;D

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  6. Haesslich? Nein, doch nicht in den Augen des Kochs. Genau wie eine Mutter mit ihren Kindern, die sind immer die huebschesten!
    Sehr leckere Fuellung.

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  7. Hm, sieht eher aus wie Pferdeäpfel.
    Aber es ist ja nicht zum Anschauen sondern zum Essen. Hauptsache es schmeckt.

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  8. @FreundindesgutenGeschmacks: Schoen, dass Du Dich vom Aussehen nicht abschrecken laesst.
    @Brigitte: Diese sizilianischen Pistazienkekse...
    @Hesting: Nein, es muss nicht ein bestimmtes Stueck sein. Nur eben hauchduenn geschnitten und nicht fettig.
    @KulinariaKatastrophalia: Gibt da nicht viel Sauce...
    @Mykitchenintherockies: Zutatenlisten sind sowieso aufregender als Fotos finde ich.
    @Hans-Georg: Mir sind viele Assoziationen eingefallen, diese hat mir allerdings dazu gefehlt.

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  9. brutti ma buoni ist süüß. Das kann ich auf einige meiner Kreationen anwenden, die anderen sind belli ma cattivi!

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