15.01.2011

Nudeln mit Peperoni und Stracchino (nach Lamiacucina)

42. Woche Il primo
Zur Schlussfeier einer Diät gehört auch der erste Teller Pasta nach Monaten Wochen. Das musste ausgiebig vorbereitet werden und zwar mit einem Rezept, wenn auch „saisonally uncorrect“ , das ich seit beinahe einem Jahr scharf bin nachzukochen. Erstaunlich wie mir noch vor so weniger, und doch langer Zeit, damals am 16. März, eigentlich gewisse „Kochhandgriffe“ als anstrengend nachzuvollziehen erschienen. Einer der Gründe warum ich das Nachkochen dieser Nudeln aufgeschoben habe. 160 Posts später muss ich eingestehen, dass der Werdegang eher einfach ist und, nach dem Essen der Nudeln, dass es idiotisch war mir diese Pasta deswegen solange vorzuenthalten… wie der Gast von heute Abend schwärmte: „E‘ una pasta da ristorante“. Das sind Nudeln wie man sie im Restaurant bekommt…auch wenn ich kein Piment d’espellette hatte, die Peperoni nur ein 400g schwerer Peperone waren und die Eiernudeln mit Vollkornnudeln ersetzt wurden (was ich  nicht bereue). Die sehr geschmackvollen und zugleich delikaten Momente hatten wir Robert von Lamiacucina zu verdanken.
Für 2 Personen
Zeit: ca. 1 Stunde
Zutaten:
  • 250g lange Vollkornnudeln (Bavette)
  • 1 großen Peperone (grünrot ca. 400g)
  • 120g Stracchino (die gleiche Marke wie bei Lamiacucina)
  • 3 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Puderzucker
  • Salz
  • Pfeffer
  • Peperoncino (1 Messerspitze = Ersatz von Piment d‘Espelette)
  • Süße Paprika (1 Messerspitze = Ersatz von Piment d’Espelette)
  • 1TL gefrorenes Basilikum
Den Ofen auf 200° vorheizen. Den Peperone halbieren, auf das mit Backpapier belegte Backblech geben und 25-30 Minuten backen. Die Haut abziehen, säubern, den Peperone mit Knoblauchscheiben bestücken und mit Puderzucker bestäuben. Im auf 230° vorgeheizten Ofen grillen bis die Knoblauchscheiben gelb werden. Dann abkühlen lassen und 2/3 des Peperone mit dem Stracchino, dem Öl und dem Basilikum zu einer Creme pürieren. Die restlichen Peperoni in feine Scheiben schneiden. Creme und Peperoni in einer Pfanne, oder Topf , anwärmen (darf nicht heiß werden!) mit Salz, Pfeffer, Peperoncino und der Paprika abschmecken. Die Pasta nach Anweisungen auf der Schachtel gar kochen, mit der Sauce vermischen und: Buon appetito!

Kommentare:

  1. Oh Danke. Wusste gar nicht mehr, dass ich mal sowas gekochte hatte.

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  2. Ja der Robert ist schon ne Inspirationsquelle! Auch wenn er es nie so richtig zugibt! Was hast du denn für eine genaue Diät gemacht? Und Pasta macht irgendwie immer glücklich, oder?
    Liebe Grüße nach Rom, Sandra

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  3. Für dieses Rezept hatte ich mir im Sommer extra Stracchino aus dem Piemont mitgebracht. Aber irgendwie habe ich es doch nicht untergebracht und wir haben den Stracchino dann auf Brot gegessen. Jetzt bedauere ich es.

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  4. Auch wenn Diät gemacht wurde - so muss doch nicht gleich auf Vollkornnudeln zurückgegriffen werden ;o

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  5. Das klingt sehr gut. Leider nix für mich. Ich habe Stracchino noch nicht aus Schaf- oder Ziegenmilch gefunden. Sonst hätte ich es gern ausprobiert.
    Herzliche Grüße

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