02.03.2011

TRONCHETTO DI RICOTTA E MELE (Mürbeteigrolle mit Ricotta und Äpfeln)

47.Woche Il dolce

1. Steigerung der Woche – Grundstufe: fett

Zutaten:
  • 350g Mehl
  • 175g Zucker
  • 175g Butter
  • 4 Eigelb
  • 1 Prise Salz
  • etwas geriebene Zitronenschale
+
  • 200g Ricotta
  • 50g Butterkekse
  • 500g Äpfel
  • Puderzucker
  • Und Backpapier

Für den Mürbeteig: In einer Schüssel das Mehl mit dem Zucker vermischen, dann die geriebene Zitronenschale hinzugeben und die weiche Butter und kneten, kneten, kneten. Dann kommen die Eigelb hinzu und weiter kneten und kneten und kneten bis sich eine schöne Kugel formen lässt, und diese im Kühlschrank eine ½ Stunde ruhen lassen.

Die Rolle: Die Äpfel schälen und in feine Scheiben schneiden (was ich ohne meinen Scheibenschneider anfangen würde? Ich weiß es nicht.) Die Butterkekse fein zerkrümeln und mit der Ricotta vermischen.
Den Mürbeteig auf dem Backpapier ausrollen (und ankitten) bis ein Rechteck entsteht und er einen Durchmesser von 1,5cm und weniger hat. In der Mitte davon, mit 3 cm Abstand von den Rändern die Ricotta-Kekse-Kreme gleichmäßig verteilen und darauf die Apfelscheiben. Dann die Rolle mit Hilfe des Backpapiers einrollen (Vorsicht…Mürbeteig ist tatsächlich mürbe) und im Backpapier verpacken. Die in Packpapier eingepackte Rolle (immer vorsichtig) auf das Backblech legen und für ca. 35Minuten im auf 170° vorgeheizten Ofen backen. Vor dem Verzehr gut auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Erinnert etwas an Strudel? Es ist wohl  eine Abwandlung der italienischen Form des Strudels, der hier traditionell nicht mit Blätterteig, sondern mit Mürbeteig gebacken wird (und auch hier unten  auf dem Stiefel recht beliebt ist). Und total überladen mit Rosinen…und Pinienkerne. Mit dem italienischen Apfelstrudel kann man mich jagen, doch diese Version hat mit sehr gefallen! Sie stammt aus dem Kochbuch „Osti custodi- Segreti e Ricette della cucina tradizionale italiana” (Das ist so ein Wortspiel: “Beschützende Wirte – Geheimnisse und Rezepte der traditionellen, italienischen Küche“) von Beppe Bigazzi und genauer aus den Rezepten, die von dem Restaurant „ La Ritonda“ in Tonarico (Trento) beigesteuert wurden.

Kommentare:

  1. Hallo Jutta, danke für deine e-mail. Ich denke es ist in deinme Sinne, wenn ich sie nicht veröffentliche.Mit unserer Rom-Planung sind wir gerade am Anfang, ich werde dich bei Gelegenheit informieren. Ich würde mich schon freuen.
    Als ich das Foto gesehen hab, musste ich sofort an den Südtiroler Apfelstrudel denken. Wobei ich den lieber esse, als zubereite.
    Liebe Grüße, Sandra

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  2. Es sieht sehr schön und lecker aus! Man wird damit nicht abnehmen, aber so ab und zu kann man ja anderswo sparen und sich eine solche Spezialität gönnen.

    Lieben Gruss, Brigitte

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  3. Sieht verdammt gut aus und wäre eine gute Alternative zum Studel.

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  4. Stufe Fett klingt immer gut.
    Und das Foto ist sooo appetitlich...

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  5. Ist mir ein Rätsel, wie ich das ganze zu einer Rolle kriegen soll, schon die Bisquit-Rolle braucht etwas Geduld beim einrollen.Sieht aber sehr lecker aus.

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  6. Eine Mürbteigrolle? Das klingt jetzt wirklich spannend. Aber ich denke mir, ich krieg die evtl. sogar besser hin, als mit Bisuitteig. Der streikt immer bei mir.

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