29.03.2012

Frittatina delle Langhe (Omelette aus den Langhe)


Es ist nicht unbedingt eine Zubereitung, die meinem persönlichen Geschmack entspricht,  aber diejenigen, die es gern sehr deftig und üppig mögen werden mit dieser Eierrolle gewiss zufrieden gestellt sein. Eignen tut sie sich als Vorspeise oder aber mit einem Salat und einem Stück Brot auch zu einer Hauptmahlzeit.  Dieses Gericht heißt wörtlich übersetzt: Das Omelette von den Hügeln, denn im piemontesischen Dialekt bedeutet „langa“ Hügel. Aber genau gemeint ist die Hügellandschaft im Osten des Piemonts, in der Gegend von Asti und Cuneo.  

Zutaten für 4 Personen:
  • 5 Eier
  • 100g Mangold ( oder auch Spinat), gewaschen, gekocht und kleingehackt
  • 1 EL frisches Basilikum, gewaschen und kleingeschnitten
  • 1 EL Petersilie, gewaschen und kleingeschnitten
  • 2 EL geriebenen Parmesankäse
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 125g Robiolakaese (ein fetter Streichkäse aus dem Piemont - als Ersatz kann man auch Philadelphia verwenden)
  • 150g In Öl eingelegten Thunfisch
  • ½ feingehackte Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer zum abschmecken
  • Olivenöl zum Anbraten
Als erstes alle Zutaten – außer dem Robiola und dem Thunfisch– in einer Schüssel mit  einer Gabel gut verquirlen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Öl in einer großen Pfanne, damit das Omelette recht dünn ausfällt, da ja dann damit eine Rolle gedreht wird, erhitzen, die Eiermasse hinzugeben und mit gedeckt solange braten lassen bis es problemlos mit Hilfe eines Deckels gedreht werden kann. Wer es in die Luft werfen will um es dann geschickt mit der noch zu anbratenden Seite wieder aufzufangen, weiß selber wie das anzustellen ist … ich nicht. Dann den Käse gut mit dem abgetropften Thunfisch vermischen. Ich habe diesmal eine Gable dazu benutzt und keinen Pürierstab  weil  ich befürchtete es würde mir dann zu dünnflüssig ausfallen. Wenn das Omelette ausgekühlt ist mit der Thunfischcreme bestreichen, einrollen und in Alluminiumpapier packen und 12 Stunden im Kühlschrank kühlen lassen aber nicht zu kühl in Scheiben servieren.
Das Rezept habe ich dem Haushaltskalender 2012 von Schwester Germana zu verdanken.

Kommentare:

  1. Meinem persönlichen Geschmack entsprichts. Aber sowas von!

    AntwortenLöschen
  2. Ich wünsche Dir und deinen Lieben wunderschöne Osterfeiertage!
    Viel Zeit zum Entspannen und Erholen!
    Und gaaaaaaaaaaaaaanz viele, bunte Ostereier ;)


    Liebe Grüße Kerstin

    AntwortenLöschen