25.02.2014

Es orientelt immer noch, diesmal vegan: Kleine Linsen-Curry Felafel im Ofen gebacken und ein Salat mit Sojadressing und Gomasio




…und das alles weil ich mich vor meinem Ernährungsberater irgendwie rechtfertigen musste, warum ich in den letzten 6 Wochen nicht abgenommen habe, sondern mein Gewicht gleichgeblieben ist. Aber ich wusste das…der Besuch meiner Mutter mit den Manner Schnitten und diesen ganzen Milkariesenschokoladetafeln mit Nougat-Nuss Füllung, der Zwergengeburtstag gleich zweimal gefeiert, Thüringer Leberwurst, die unerwartet ins Haus geflattert ist mit anderer deutscher Wurstware aus Thüringen unf frischer französischer Baguette (aus dem neuen Brotladen), Pizza, wenn´s mal schnell gehen soll. „ Sie sollten glücklich sein, dass ich nicht zugenommen habe!“, kam es mir ganz spontan über die Lippen. Aber hallo! Für 60 Euro pro Sitzung oder Behandlung oder wie immer man dieses Abmessen und Wiegen und mit irgendwelchen Elektroden behangen, dass man sich wie ein Weihanchtsbaum mit Ghirlanden fühlt nennen soll, möchte ich zukünftig für Nicht-Abnehmen nicht mehr bezahlen wollen.

Von daher war ich von diesen Ofenfelafel sehr angetan von denen mir meine beste Freundin  (Ciao! :-)) erzählt hat. Sie hat wirklich eine gute Nase für interessante Foodblogs und hatte dieses Rezept auf einem aufgestöbert mit dem süssen Namen „Manine in Pasta“ (Händchen im Teig), wo ein italienischer Papa mit seiner Tochter foodbloggt. Das Rezept wurde allerdings eine ganze Menge von mir abgewandelt, weil die Kügelchen praktisch zu kleinen Pingpongbällen erstarrt sind, nachdem sie abgekühlt waren.

Der Salat dagegen….der Salat geht auf meine japanisch-koreanische Fase zurück, als ich in Wien immer in einer gewissen japanisch-korenaische Restaurantkette essen wollte. Bis ich herausfand, dass ich dieses Dressing auch einfach zuhause nachbauen konnte.

Kleine Linsen-Curry Felafel im Ofen gebacken mit Jogurt-Knobauchsauce

(Ergebnis vom 2. Anlauf) Es ist ein netter Apertif, geht allerdings nicht ohne eine Sauce, wobei ich mich für eine klassische Jogurt-Knoblauchsauce entschieden habe. Im Rezept von „Händchen im Teig“ wurde ein Ei unter den Zutaten angegeben, darauf habe ich verzichtet, sondern als Bindemittel die Hälfte von einem kleinen Apfel verwendet. Auf diese Idee bin ich gekommen, weil ich mir ein kleines, veganes Kochbuch angeschafft habe, wo als Eierersatz für Ofenspeisen eine ½ Tasse pürierter Apfel angegeben war. Und mein Rezept ist nicht ausgesprochen kinderfreundlich, trotz der Blogherkunft!

Für die Felafel

200g rote Linsen (2 Stunden in Wasser aufgeweicht)
1 TL gemahlener Curry
1TL gemahlene süße Paprika
1 ½ TL Salz
150g gewaschene, geputzte und kleingeschnittene Zucchini
½ kleinen Apfel entkernet und geschält und auch in kleine Stückchen geschnitten
2 EL Olivenöl extravergine
ca. 120g Brotbrösel
½ Glas Leitungswasser

Für die Jogurt-Knoblauchsauce

150g Mageren griechischen Jogurt
5 EL Wasser
1 EL Olivenöl extravergine
½ kleine, gepresste Knoblauchzehe
1 TL Salz

Den Ofen auf 200°  vorheizen. In der Zwischenzeit für die Felafel sämtliche Zutaten – ausser den Brotbröseln im Mixer zu einer dicken Creme mixen; anschließend alles in eine Schüssel geben, die Brotbrösel hinzugeben, so dass ein Teig entsteht, der relativ leicht von Hand gehen müsste.
Nun auf einem Backblech mit Backpapier ausgelegt die kleinen Kügelchen verteilen (Pro Kugel = gut gehäufter TL Teig). 12 Minuten backen. In der Zwischenzeit  für die Sauce einfach alle Zutaten vermixen. Die Kügelchne schmecken am besten, wenn sie warm serviert werden.

Salat mit Sojadressing und Gomasio

Für das Gommasio möchte ich nochmal auf meinen Beitrag hier aufmerksam machen. Dieses Dressing schmeckt besonders gut mit grünem Blattsalat, Eisberg, Kopfsalat, man kann aber auch etwas Radicchio daruntermischen und anderes Gemüse.

Für einen grossen Teller Salat:

3 Handvoll gewaschenen und feingeschnittenen Salat
5 EL Sojasauce
2 EL Reisessig
4 EL Wasser
½ TL Puderzucker (bei mir Süßstoff)
Gommasio zum Bestreuen

Den Salat auf einem Teller anrichten. Das Dressing aus der Sojasauce, dem Reisessig, dem Zucker und Wasser zusammenmischen und darübergiessen. Mit Gommasio bestreuen.