30.03.2016

Die Lorbeerkrone … auf LowCarbHighFat & Blumenkohlbraten…improvisiert nach der New York Times



Und da sind wir – nach 6 Jahren Blogbeginn und 6 Monaten  Post-Pause … und meinen 14 Kilos Übergewicht - bis Mitte Januar waren es 19 - gut eingelagert…

Ich habe in den letzten Monaten ernsthaft über eine Ernährungsweise für mich nachdenken müssen, die mir erlaubt tatsächlich Pfunde loszuwerden, so dass ich – leider- meine vegetarischen Überzeugungen und veganen Sympathien zur Zeit zur Seite schieben muss, um der Ästhetik meines Körpers Platz einzuräumen.

Schon als ich vor beinahe 20 Jahren - und damals war ich recht jung - einige Kilos rasant schnell zunahm, als ich zum ersten Mal das Rauchen aufgegeben hatte  (ich werde an dieser Stelle nun NICHT Mark Twain zitieren), fand ich zwischen den Büchern meiner Mutter die 1974er Ausgabe von Dr. Atkins´ „Die Diätrevolution“ – und hatte damals  nach fleißigem  Eiweißbrötchenbacken tatsächlich innerhalb weniger Zeit genügend abgenommen. Als ich dessen überdrüssig geworden war, kamen zwar wieder ein paar Kilos zurück aber ….  vor ca. 20 Jahren ….. sehr wenige.

Die Zauberformel beim Abnehmen ist für mich ist nichts abwiegen zu müssen und so viel essen zu dürfen, wie ich möchte. (Natürlich habe ich auch schon mit Ernährungsberater mein Glück versucht aber eben aus den oben genannten Gründen erfolglos. )

Und daher ist für mich ein Diätessen, wo ich keinen Zucker und so wenig Kohlenhydrate wie möglich zu mir nehmen darf aber ansonsten alles, was ich möchte,  die beste Art Gewicht zu verlieren.  Dazu hat selbst mein Zahnarzt festgestellt, dass mein Zahnfleisch weniger entzündet erscheint als sonst.

Und so bin ich halt in eine neue Alltagsdiät eingestiegen und erprobe neues, dass allerdings hauptsächlich Obst, Zucker und Kohlenhydrate ausschließt (einige Arten von Hülsenfrüchte, wie weiße und Kidneybohnen sind erlaubt – Linsen und Kichererbsen weniger; und als Aperitif knabbere ich gerne auch Erdnüsse mit einem Gläschen trockenem Rotwein…) – Süßstoff erlaube ich mir.  

Dann gibt es einmal pro Woche einen „Fastentag“, an dem ich den ganzen Tag überhaupt nichts Festes essen  aber trinken - ausnahmsweise auch Obstshakes!  - und dann gibt  ihn, den einen Tag pro Woche, wo alles reingezogen wird, was ich sonst nicht darf: Eis, Pizza, Nudeln, Brot, Nutellaaaa usw. Aber eben nur an einem Tag pro Woche. Ich bin sehr zufrieden über diese Abwechslung und mein Körper auch, denn mein Stoffwechsel bekommt keine Ruhe.

Das alles ist nicht ganz auf meinem Mist gewachsen, sondern vor allem auf dem  Buches von Tim Ferriss „Der 4-Stunden Körper“ – hier zu einer Vostellung des Buches -, das schon seit Jahren zum festen Bestand meiner Wohlfühlbibliothek gehört, und weil hier dieser muskelprächtige Herr schon nach 30 Sekunden erklärt, dass Abnehmen nicht im Fitnessstudio geschieht, sondern vor allem in der Küche!

Wer sich aber auch was Heimatliches zum Thema LowCarbHighFat erfahren möchte, empfehle ich gerne dieses GU-Buch mit den nötigen Erklärungen und schönen Rezepten „ Low Carb, High Fat für Einsteiger


Blumenkohlbraten…improvisiert nach der New York Times

Das erste Rezept, das ich nun im Rahmen meiner neuen Ernährungswoche vorstellen möchte ist das von einem Keinrezept, dem Blumenkohlbraten.

Hauptsächlich habe ich den Ofen auf 220° vorgeheizt, den Blumenkohl entblättert, den Kopf im Ganzen gewaschen, getrocknet und auf dem Backblech mit Backpapier belegt. Dann habe ich ihn mit den Händen mit Olivenöl eingerieben. Der Blumenkohl wurde ca. 50 Minuten gebraten, nach 20 Minuten habe ich noch mal Öl übertröpfeln lassen. Dazu kommt eine grüne Sauce aus viel Petersilie, Öl, etwas Knoblauch, Sardellenpaste, Mandeln, etwas Piment – wie im Video, aber auch eine Barbecuesauce passt dazu oder was immer man möchte. Das Rezept wurde mir von amerikanischen Freunden empfohlen und eignet sich prima für vegetarische Freunde zu Besuch oder ein Abendessen, wenn man keine Lust zum Kochen hat. Hier der schöne Video dazu