27.04.2018

Geschmacksxplosion: Koreanisches Salatdressing


Also, wie ist die Woche mit dem entzündungshemmenden BioBooster verlaufen? Gut? Hat man auch brav auf zuckerhaltige Getränke verzichtet? Umso besser… denn so können wir auf eine dagegen recht zuckerhaltige Salatsauce kommen, die meine Freundin und mich vor ungefähr einem Monat vom Hocker (Stuhl) gehauen hat, als wir in einem koreanischen Restaurant gegessen haben … wieso es zu meinem großen Interesse in koreanischer Küche kommt, wird auch noch hier gebeichtet werden müssen…
Aber jetzt erst mal zurück zu meiner Freundin und mir: recht gelangweilt haben wir die rohen Reisröllchen bestellt, weil wir noch ein kleines bisschen Lust auf das bekannte „Etwas“ hatten, aber es sollte nicht zu heftig/deftig sein… und dann war sie da, eine ungewöhnliche und unerwartete Geschmacksexplosion mit den alltäglichsten Zutaten. Am nächsten Tag, habe ich natürlich sofort dieses Foodie-Erlebnis rekonstruieren müssen und auch mein sonst salatscheuer Mann ist begeistert davon. Ich habe jetzt nicht zu aufrichtig recherchiert, es könnte sein, dass im koreanischen Restaurant eine Yuzu-Citrusfrucht verwendet worden ist… ich dachte erstmal an Lime… aber gewöhnlicher Zitronensaft macht es auch. In einem Glas folgende Zutaten für 3 – 4 Handvoll Salat vermischen:


Koreanisches Salatdressing
  • 20ml Zitronensaft
  • 1 TL Zucker + 9 Tropfen flüssigen Süßstoff (was ca. 3 weiteren TL Zucker entsprechen würde)
  • 2 EL kleingehackte Minze
  • ½ kleingehackte Knoblauchzehe
  • 1 TL geriebenen Ingwer
In unseren Reisrollen (an deren eigener Herstellung ich noch eine Menge zu arbeiten habe, bis diese wirklich gästereif ist), gab es außer grünem Romanasalat, auch noch Karotten á la Julienne (fein) und eingeweichte Mandeln, die ich mit Walnüssen – auch gut – ersetzt habe. Übrigens auf die Schnelle, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt und am liebsten gleich nur die Chipstüte aufreißen möchte, kann man diese mit einem abgepackten Salat ersetzen und es reicht auch nur Zitronensaft mit Zucker als Dressing. Und wenn man den Salat nicht ganz aufisst, hält er sich so hervorragend auch für den nächsten Tag, ohne wie gewohnt matschig zu werden.

Liebe Jutta, also bitte mindestens an 3 Abenden, wenn Du nach einem langen und intensiven Bürotag nach Hause kommst….als erstes 1 große Schüssel Salat vernaschen!
(Und falls man mal in Rom Lust auf koreanisches Essen haben sollte…HIER GEHT`S LANG)

20.04.2018

Falscher Orangensaft

Less is more… ist notgedrungen anfangs aber in der letzter Zeit auch bedacht eine Devise geworden, die sich bei mir auch auf meinen Lebensmittelkonsum ausgedehnt hat. Oder wie eine sehr schlanke Freundin meiner Mutter in der Mitte ihrer `70er meint: „Diäten und Mukibude…kannste vergessen, wenn es ums Abnehmen geht, ist FDH das einzige“ - Friss‘ die Hälfte. Ich dachte, dass ich das nie schaffen würde. Und es ist dabei geblieben aber vielleicht kann man sich mit einem Intervall-Fasten selbst austricksen? Mir hilft es im Augenblick sehr viel, doch die  Ergebnisse werden sich erst richtig effektiv in den nächsten Monaten zeigen, die ich nun auf meiner Lorbeerkrone festhalten möchte. Selbstverständlich mit meinen Entdeckungen um Essen und Trinken (und nicht nur) und was es alles bewirken kann, außer einem Sättigungsgefühl … was auf diesem Planeten leider immer noch ein Privileg ist (nach dem World Food Programm hungert immer noch 1/9 der Menschheit – ehrlich, kann man da wirklich sogenannte „Koch“ - Fernsehsendungen verantworten, wo der hysterische Starchef mit angebrannten Steaks um sich schmeißt, damit einem eingeschüchterten Hobbykoch endlich klar wird, was „medium raw“ bedeutet  …???)

In meinem Alltag, in den sich viel Yogitee (wegen den tollen Sprüchen aber auch Geschmack), Wasser und Malzkaffee geschlichen haben, alles rigoros ungezuckert, wird morgens  hiermit angefangen:




Na…was mag‘ es wohl sein?

Ein halben-fingerlanges Stück frische, geschälte Kurkuma, ein Stück Ingwer von der Größe eines halben Daumens (… aus irgendeinem Grund kommt mir der Struwwelpeter bei diesen Mengenbeschreibungen in den Sinn) und eine halbe, frischausgepresste Zitrone, zusammengemixt mit einem Glas Wasser.
Das am besten lauwarm – aber bitte nicht heiß mit Honig. Nein, nein, nein.



Diesen falschen Orangensaft als erstes nach dem Aufstehen bitte auf leeren Magen trinken… ich versichere, dass man danach nicht unbedingt Lust bekommt, gleich großartig zu frühstücken. Es ist aber ein entzündungshemmendes Getränk und hilft sehr beim Abnehmen. Wieso…gerne hier stöbern … also…

Dann bis nächste Woche!!! … und Du Jutta Lorbeerkrone, in der Zwischenzeit bitte nicht vergessen: jeden Tag mindestens 2 Liter Flüssigkeit zu dir zu nehmen: ungesüßte Kräutertees, Zitronenwasser, auch Malzkaffe …und jeden Morgen falscher Orangensaft!  Aber auch zwei (ungesüßte) Espressos seien Dir gegönnt ... :-)